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Hähnchenpiccata alla milanese

10. März 2013

Hänhchen Piccata alla milanese

Heute gibt’s mal etwas wirklich, wirklich Einfaches. Zur Abwechslung mal ganz ohne Spass (Wie jetzt? Ich darf nicht mitmachen? Das wollen wir erstmal sehen!)

Die Zutatenliste ist wirklich überschaubar:

2 Hähnchenbrustfilets

1 Stück alten Parmesan

2 Eier

1 Tasse Milch

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

2 Tosen gehackte Tomaten (400ml)

Salz, Pfeffer, Oregano, Olivenöl

Die Hähnchenbrustfilets waagerecht halbieren, um flache Schnitzel zu bekommen. Sollte zu Hause ein scharfes Messer fehlen, fragt einfach den Metzger um Hilfe. Die haben das Werkzeug und auch die Fähigkeiten, schöne Schnitzel daraus zu schneiden. (HA! Von wegen den Metzger fragen! Er hat einfach Minutenschnitzel aus der Hähnchenbrust gekauft. Merkste was? Ohne Spass geht doch nicht!)

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Die Schnitzel abwaschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Wie schon einmal erwähnt, gilt bei rohem Hähnchen das Gebot der Hygiene. (Er nun wieder! Schafft es nicht mal den Erreger richtig zu schreiben und macht hier einen auf Robert Koch bei der Entdeckung des Milzbranderregers!)

Um die Zeiten ein wenig im Auge zu behalten, wird die Tomatensoße als erstes auf die Bahn geschickt. Zwei Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden.

Handwerkstipp Zwiebel:

Es gibt wahrscheinlich unzählige Möglichkeiten eine Zwiebel zu würfeln. Ich nutze immer die folgende:

Zwiebel schälen und von der spitzen Seite halbieren. Anschließend die Zwiebel der Länge nach ein-, aber nicht ganz durchschneiden und sie dann einfach quer dazu durchschneiden. Fertig! (Jetzt haut er wieder auf die Sahne! Den Trick hat er von seiner Frau und die hatte den von ihrer Mutter und die von ihrer Mutter)

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Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Die beiden Knoblauchzehen schälen und zu den Zwiebeln pressen. (Ja ja! Vor ein paar Wochen hätte er sich wieder tierisch über so eine Anleitung aufgeregt, weil er keine Ahnung hatte, wie man Knoblauch presst. So wie ich ihn kenne, wär er in den Keller gelaufen und hätte den Knoblauch in den Schraubstock geklemmt. Heute macht er auf lässig, geht an die Schublade und nimmt die Knoblauchpresse!)

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Beide Dosen Tomaten in den Topf schütten und mit Salz, Pfeffer und einem Teelöffel Oregano abschmecken. Bei den Gewürzen ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Mit wenig beginnen und solange würzen, bis es schmeckt. Die Soße einmal aufkochen lassen und dann bei niedriger bis mittlerer Temperatur köcheln lassen. Zwischendurch mal durchrühren. Wer mag, kann auch noch Erbsen in die Soße geben.

Je nach dem welche Beilage man wählt, ist ihre Zubereitung an der Reihe. Ich nehme am liebsten Bandnudeln (Das ich nicht lache! Er hat einfach vergessen, was anderes zu kaufen und nimmt jetzt das, was noch im Schrank war) Bei Nudeln ist der Vorteil, dass sie nicht viel Aufmerksamkeit brauchen. Einfach die Nudeln nach Anleitung auf der Packung zubereiten.

Für die Panade müssen ein paar Sachen vorbereitet werden. Zunächst etwas Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Pfanne sollte nicht zu heiß sein, weil die Panade sonst nicht haftet. Einen Teller mit reichlich Mehl bestreuen, darin werden nachher die Schnitzel gewendet. Auf einem zweiten Teller oder einer flachen Schüssel zwei Eier, eine Tasse Milch und etwa zwei Tassen geriebenen Parmesan miteinander verrühren.

Handwerkstipp Parmesan:

Parmesan reiben kann jeder. Ich nutze immer gerne die Küchenmaschine!

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Wenn die Panade nicht krümelig genug erscheint, einfach mehr Parmesan einrühren. Jetzt die Schnitzel im Mehl wenden, etwas abklopfen und durch die Panade ziehen (Soll ich euch mal erzählen, wie oft er sich dabei die Hände gewaschen hat? Jedesmal, wenn er so ein Ding da durchgezogen hat! Ich glaube, er hat mehr Seife verbraucht als eine Kompanie der Bundeswehr nach einem Manöver im Herbst!)

Das panierte Schnitzel in die Pfanne legen und vorsichtig braten lassen. Hier ist jetzt etwas Geduld gefragt, damit sich die Panade nicht vom Schnitzel löst. Es dauert pro Seite so ca. 3-4 Minuten.

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Inzwischen sind die Nudeln mit Sicherheit auch fertig. Abgießen und kurz abschrecken, damit die Nudeln nicht zusammenkleben.

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From → Essen

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